Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept

Integriertes ländliches Entwicklungskonzept in Verbindung mit der Planung zur Anpassung der öffentlichen Daseinsvorsorge an den demographischen Wandel im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ für die NES-Allianz

Die Rahmenbedingungen für die Gemeinden im ländlichen Raum sind in den letzten Jahren schwieriger geworden. Zu den aktuell an Bedeutung zunehmenden und sich gegenseitig bedingenden Herausforderungen gehören u. a. der Strukturwandel in der Landwirtschaft, die Sicherung von Arbeitsplätzen, leer fallende Bausubstanz und der Funktionsverlust in den Ortskernen, der demographische Wandel mit Überalterungs-, Schrumpfungs- und Abwanderungstendenzen, die Erhaltung der Infrastruktureinrichtungen, die Versorgung der ländlichen Bevölkerung, die Sicherung der Lebensqualität, der Integrationsbedarf von Zuwanderern, die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, die Notwendigkeit eines effektiven Handelns von Politik und Verwaltung und vieles mehr.

Im Hinblick auf diese Herausforderungen hat die Notwendigkeit von gemeindeübergreifenden Planungs- und Handlungsansätzen sowie aufeinander abgestimmter Entwicklungsstrategien der Land- und Siedlungsentwicklung in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.

 

Projektidee

Die Gemeinde-Allianz ist sich bewusst, dass sie den Konsequenzen des demographischen Wandels mit einer Gemeinschaftsinitiative in einem intensiven interkommunalen Dialog begegnen muss. Dieser wichtige Schritt in die Zukunft soll weiterhin offensiv mit den Bürgern diskutiert werden. Besondere Bedeutung zur Bewältigung dieser Herausforderung haben dabei gemeinsame Handlungsstrategien und zukunftsorientierte und nachhaltige Lösungsansätze in interkommunaler Abstimmung zur Stärkung der Region.

Für diese Prozesse hat die NES-Allianz auf der Basis des Regionalen Entwicklungskonzeptes der Lokalen Aktionsgruppe Rhön-Grabfeld ein Integriertes ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) und ein Daseinsvorsorgekonzept aufgestellt.

 

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